Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der Änderungen an Brightcove 3, die zwischen der Veröffentlichung von Brightcove 3.1.2 am 5. Februar 2009 und der Veröffentlichung von Brightcove 3.2 am 22. März 2009 vorgenommen wurden.
Allgemeine Funktionen
Flash 10-Unterstützung in Brightcove Studio
Brightcove Studio unterstützt nun Flash Player 10. Brightcove-Player boten bereits zuvor Unterstützung von Flash Player 10.
Funktionen für Medienmodul und Medienbibliothek
Austauschen von Videodateien
Sie können jetzt das Medienmodul verwenden, um die Videodatei eines Videos auszutauschen. So können Sie ein bereits erstelltes Video beibehalten, einschließlich der Metadaten, des Miniaturbilds usw., aber die Videodatei durch eine andere H.264 (MP4)- oder VP6 (FLV)-Datei ersetzen, die bereits in das Konto hochgeladen wurde, oder Sie können eine neue FLV-Datei zur Verwendung hochladen. Weitere Informationen.
Bessere Sichtbarkeit des Status für den Upload
Das Medienmodul bietet jetzt bessere Sichtbarkeit des Videouploadstatus. Die Schaltfläche „Aktualisieren“ wurde hinzugefügt. So können Sie den aktualisierten Status für Ihre Videos anzeigen. Sobald für ein Video der Uploadvorgang abgeschlossen ist, kann es im Brightcove 3-Player wiedergegeben werden, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Wiedergabeversionen fertiggestellt sind.
Abrufen der Video-URL von der Schnellveröfffentlichung
Sie können jetzt die URL eines Videos vom Tool für die Schnellveröffentlichung im Medienmodul abrufen. Publisher können jetzt das JavaScript, die HTML oder die direkte URL eines Videos mit einem Klick abrufen. Die Video-URL verweist auf das im Einzelvideoplayer wiedergegebene Video. Dies ist praktisch zum Senden von Videos an Kollegen, um sie vor der Veröffentlichung auf der Website prüfen zu lassen.
Benutzerdefinierte Metadaten
Von den Metadateneigenschaften in den Brightcove-Videoobjekten werden die gängigsten Verwendungsfälle verarbeitet. Einige Publisher benötigen allerdings zusätzliche Metadateneigenschaften. Die neue Funktion für benutzerdefinierte Metadaten, die nur für Brightcove Enterprise-Publisher verfügbar ist, ermöglicht das Erstellen zusätzlicher Metadateneigenschaften für Zeichenfolgen oder Listentypen. Sie können diese benutzerdefinierten Eigenschaften mit einer der folgenden Medienverwaltungstechnologien von Brightcove festlegen aktualisieren oder abrufen: Medienmodul, FTP-Batch-Bereitstellung, Medien-API und Player-API. Weitere Informationen.
Transcodierung für FTP-Batch-Bereitstellung verfügbar
Bei der Verwendung des FTP-Batch-Bereitstellungssystems von Brightcove können Sie jetzt angeben, dass die hochgeladene Videodatei für die dynamische Bereitstellung von Brightcove in mehrere Versionen transcodiert werden soll. Die FTP-Batch-Bereitstellung bietet jetzt dieselben Optionen zum Hochladen und Transcodieren wie das Medienmodul. Weitere Informationen.
Das VIDEO_FULL-Element der FTP-Batch-Bereitstellung ersetzt das FLV_FULL-Element
Im FTP-Batch-Bereitstellungssystem von Brightcove wird anhand des Typattributs ermittelt, welcher Dateityp erstellt wird. Zuvor war der Typwert einer Videodatei FLV_FULL. Da von der FTP-Batch-Bereitstellung jetzt das Hochladen von H.264 (MP4)- und VP6 (FLV)-Dateien ermöglicht wird, verwenden Sie stattdessen type="VIDEO_FULL" für Videodateien. Der type="FLV_FULL"-Wert funktioniert zwar noch, ist allerdings veraltet.
Darüber hinaus wurde dem Titelelement das neue Attribut video-full-refid hinzugefügt, das jetzt statt des flv-full-refid-Attributs verwendet werden sollte, um auf Videodateien nach Referenz-IDs zu verweisen.
Funktionen für Anzeigen
Leichtere Konfiguration der Anzeigenintegration
Sie können Player jetzt in die Anzeigen-Tag-Übersetzer von Brightcove integrieren, indem Sie aus einer Reihe unterstützter Anzeigen-Tag-Übersetzer im Anzeigenmodul auswählen. Wählen Sie Integrationen in führende Anzeigenserver: Adtech, DART Enterprise, OAS, Motif, ADS, oder stellen Sie eine URL für Ihre eigene benutzerdefinierte Integration bereit.
Google AdSense for Video (AFV): Unterstützung des Videoanzeigenformats hinzugefügt
Publisher können jetzt Videoanzeigen von Google AdSense for Video zu Brightcove 3-Playern trafficken. Weitere Informationen.
Unterstützung für Tremor Acudeo-Anzeigen für Brightcove Pro und Enterprise-Publisher
Brightcove Pro- und Enterprise-Publishern steht jetzt die Integration in Tremor Acudeo zur Verfügung. Die Tremor Acudeo-Anzeigenrichtlinie kann in Tremor konfiguriert und Anzeigen können in Brightcove 3-Playern bereitgestellt werden. Haben Sie zuvor das Acudeo-Player-Plug-In einem benutzerdefinierten BEML-Player hinzugefügt, muss es vor der Verwendung des Werbemoduls zum Festlegen der Player entfernt werden, um Tremor für die Anzeigenrichtlinie zu verwenden. Weitere Informationen
Features und Funktionen für BEML und Playervorlagen
Attribute des SWF-Moduls Zugriff über BEML-Bindung ermöglichen
Benutzerdefinierte SWF-Komponenten können Attribute verfügbar machen, auf die über die punktierte Schreibweise der BEML-Bindungen zugegriffen werden kann. Das Modul oder SWFLoader muss in seiner Beschreibung über eine eindeutige ID verfügen. Dies ist sehr wertvoll für benutzerdefinierte Integrationen, mit denen Endbenutzerwerte verfügbar gemacht werden sollen.
BEML-Komponente für „TextRegion“-Gestaltung
Mit der neuen TextRegion-Komponente können Sie Textkomponenten (z. B. Bezeichnungen, Links usw.) gruppieren und als einheitlichere Komponente im Gestaltungsmodus des Veröffentlichungsmoduls ausdrücken. Dies umfasst neue Funktionen zum Festlegen der Hintergrund- und Rahmenfarben des Bereichs. Weitere Informationen.
BEML-Komponente zur Lautstärkesteuerung
BEML enthält eine neue VolumeControl-Komponente, mit der Sie die Lautstärke des Players außerhalb des visuellen Kontexts des Videoanzeigefensters steuern können. Die Lautstärkesteuerung muss in einer MediaControls-Komponente enthalten sein. Weitere Informationen.
Verbesserte Produktivität bei BEML-Bearbeitung
Wenn Sie eine neue Vorlage im Veröffentlichungsmodul erstellen, wird das Textfeld automatisch mit einer minimalen BEML-Vorlage ausgefüllt. Dies sollte den Einstieg für Vorlagenautoren vereinfachen. Beim Kopieren, Ändern usw. von Vorlagen wird die BEML ebenfalls automatisch formatiert.
Anpassbare Vektorgrafiken mit Schaltflächen
Die von Schaltflächen und ToggleButton-Elementen verwendeten Symbolgrafiken können mit dem iconScale-Attribut skaliert werden.
Neue Schriftarten
Die Schriftarten Lucida Grande und Akzidenz-Grotesk Next sind über BEML für benutzerdefinierte Vorlagen verfügbar.
Funktionen der Player-API
Methodenänderungen des Contentmoduls
Eine Reihe von Methoden im Player-API-Contentmodul wurden ersetzt, um die Player-APIs allgemeiner zu gestalten. So wird die Erstellung neuer Playerarten besser unterstützt. Einige Methoden, von denen ein VideoDTO- oder PlaylistDTO-Element zurückgegeben wurde, wurden durch Methoden ersetzt, von denen ein MediaDTO- oder MediaCollectionDTO-Element zurückgegeben wird. Die ersetzten Methoden sind zwar veraltet, werden aber weiterhin funktionieren. Lesen Sie weitere Informationen zu den Änderungen der Player-API. Unter Brightcove 3.1-API-Referenz erhalten Sie Referenzinformationen, die die veralteten Methoden enthalten.
Neues und konsistenteres Ereignismodell
Der aktuelle Satz von „Videoereignissen“ weist einige Inkonsistenzen im Verhalten zwischen der Bereitstellung per Streaming (FMS) und per progressivem Download (PD) auf. Zusätzlich wurde das Ereignismodell aufgrund fehlender detaillierter Dokumentation und Komplexität von der breiten Entwicklercommunity nicht sehr gut verstanden. Die Version enthält eine Reihe neuer Ereignisse (MediaEvents), die über die Player-API verfügbar sind. Das Verhalten für diese Ereignisse ist zwischen FMS und PD konsistent. So können Entwickler leichter Komponenten erstellen, die für ein breites Spektrum von Brightcove-Kunden funktionieren. Wir haben ebenfalls detaillierte Dokumentation über das Benennen und das Verhalten der neuen MediaEvents bereitgestellt.
Die vorhandenen Videoereignisse sind ab dieser Version veraltet. Sie funktionieren zwar noch (vorhandener Code muss also nicht geändert werden), aber für die künftige Entwicklung sollten Sie die neuen MediaEvents verwenden. Weitere Informationen.
Automatische Aktivierung von Player-ActionScript-APIs für benutzerdefinierte Komponenten gestatten
Die Player-API ist in Brightcove-Playern nicht standardmäßig aktiviert. Dies ermöglicht schnellere Ladezeiten für Player, von denen keine APIs geladen werden müssen. Vor dieser Version musste zum Aktivieren der APIs ein Kontrollkästchen im Veröffentlichungsmodul aktiviert werden, um die APIs für alle entsprechenden Player zu aktivieren. Ab dieser Version können Entwickler ActionScript-APIs im Code einer benutzerdefinierten Komponente dynamisch aktivieren (aber nicht JavaScript). Wenn die benutzerdefinierte Komponente dann in eine benutzerdefinierte BEML-Playervorlage eingebettet wird, werden die ActionScript-APIs automatisch für alle Player aktiviert, von denen die Vorlage verwendet wird.
Steuern der im Player mit den Player-APIs angezeigten zusätzlichen Videos
Brightcove 3-Player bieten optionale Cross-Promotion von verwandten, neuen und am häufigsten angezeigten Videos im Informationsbildschirm. Der Bildschirm kann am Ende des Videos als „End-Cap“ angezeigt werden. Jetzt können Sie dynamisch und programmatisch steuern, welche Videos in den Listen angezeigt werden. Auf den Player kann jetzt durch die API eine benutzerdefinierte Logik angewendet werden, um relevantere Empfehlungen bereitzustellen.
In BEML geladene Module können auf die Flash-Ebene zugreifen
Vor dieser Version konnte von benutzerdefinierten SWF-Komponenten, die mit einem SWFLoader-BEML-Element geladen wurden, auf die Flash-Ebene verwiesen werden. Dies galt jedoch nicht, wenn sie mit einem Modul-BEML-Element geladen wurden. Wir haben die Ebene für nicht visuelle SWF-Komponenten verfügbar gemacht, die mit einem Modul-BEML-Element geladen wurden.
Funktionen der Medien-API
Der Lesemethoden-Felderparameter ist in das videoFields- und das playlistFields-Element aufgeteilt
Jede Lesemethode der Medien-API verfügt über einen fields-Parameter, mit dem Sie festlegen können, welche Felder der Objekte zurückgegeben werden sollen. In dieser Version haben die Lesemethoden, die Videos zurückgeben, einen video_fields-Parameter, während die Lesemethoden, die Playlisten zurückgeben, über einen playlist_fields-Parameter verfügen. So können Sie unterschiedliche Felder für die Playlisten und Videos angeben, die von Methoden wie find_all_playlists zurückgegeben werden. Der fields-Parameter funktioniert zwar noch, ist aber veraltet.
Hinzufügen von Bildern zu Videos
Die neue Medien-API-Methode add_image ermöglicht das Hinzufügen von Miniaturbildern und Videostandbildern zu Videos. Weitere Informationen.
Suchen geänderter Videos
Die neue Medien-API-Methode find_modified_videos gibt Videos zurück, die während eines angegebenen Zeitraums geändert wurden. Mit dieser Methode lassen sich auch Videos finden, die gelöscht wurden, inaktiv sind oder sich außerhalb der geplanten Wiedergabedaten befinden. Weitere Informationen.
Video- und Playlist-Objekten wurde eine Konto-ID hinzugefügt
Die Video- und Playlist-Objekte der Medien-API enthalten jetzt eine neue schreibgeschützte accountID-Eigenschaft.
Die Speicherorte der Videoversionen sind jetzt im Video-Objekt verfügbar
Das Video-Objekt enthält jetzt die renditions-Arrayeigenschaft. Für jede Videoversion zur dynamischen Bereitstellung enthält die renditions-Eigenschaft die URL (Pfad zur Datei), die Codierungsrate, die Höhe und Breite des Rahmens sowie die Größe. Diese Eigenschaft besteht neben der vorhandenen flvURL-Eigenschaft, die weiterhin dasselbe Verhalten aufweist. Zum Zugriff auf die renditions-Eigenschaft müssen Sie ein API-Token verwenden, das für die Ausgabe von Video-URLs aktiviert ist.
Geofilterung
Sie können jetzt Geofilterungseigenschaften mit der Medien-API festlegen, um die Videowiedergabe auf ausgewählte Videos zu beschränken. Weitere Informationen.