Integration in Google Analytics

Product
Video Cloud
Betrifft die Rollen
Publisher
Version
Brightcove 5
Edition
Alle

Vorgehensweise zur Integration der Player in Google Analytics mit einem SWF-Plug-in.

In diesem Thema wird die Integration Ihrer Player in Google Analytics erläutert. Mit der Flash-Tracking-Funktion von Google können Sie Ihre Player überall dort verfolgen, wo sie veröffentlicht wurden. Dazu ist kein in die Seite integrierter JavaScript-Code erforderlich. Lesen Sie diese Google-Dokumentation als Einführung in das Flash-Tracking von Google.

Wenn Sie mit ActionScript vertraut sind und die Google Analytics-Integration anpassen möchten, lesen Sie das umfassendere Thema für Entwickler: Google Analytics-Integration für Entwickler.

Dies sind die Hauptschritte bei der Integration:

  1. Erstellen Sie ein Google Analytics-Konto.
  2. Richten Sie Ihr Website-Profil so ein, dass es Informationen von den Playern annimmt.
  3. Laden Sie die sofort einsetzbare Analytics-SWF herunter, damit die Player Informationen zu Playerereignissen, z. B. Laden des Players, Videostart und Videoende, an das Google Analytics-Konto senden können.
  4. Nach dem Hochladen der SWF auf den Webserver können Sie die Player auf die Verwendung der SWF vorbereiten, indem Sie sie im Veröffentlichungsmodul bearbeiten und den Ort der Analytics-SWF auf Ihrer Website eingeben.

Dieser Abschnitt enthält Informationen zu folgenden Themen:

Legen Sie gleich los.

Erstellen eines Google Analytics-Kontos

Zur Integration von Google Analytics müssen Sie zunächst ein Google Analytics-Konto einrichten. Dies ist kostenlos.

Nachdem Sie Ihr Google Analytics-Konto eingerichtet und sich angemeldet haben, erstellen Sie ein Website-Profil. Ein Website-Profil ermöglicht in Google einen Einblick in Ihre Berichte. Dies ist eine äußerst leistungsstarke Funktion, da Sie für eine Website (oder einen Player) mehrere Profile erstellen können, um Ihre Daten auf verschiedene Weise zu filtern und darzustellen.

Verwendung eines bestehenden Google Analytics-Kontos

Haben Sie bereits in Google Analytics ein Profil für Ihre Website erstellt, um Seitenaufrufe zu verfolgen, wird dringend empfohlen, ein neues Profil für dieselbe Website zu erstellen, mit dem nur Video Cloud-Daten verfolgt werden. Wenn nicht, kann es passieren, dass Sie die anderen Websitedaten, die Sie verfolgen möchten, überschreiben. Weitere Informationen zu Profilen finden Sie in der Hilfedokumentation für Google Analytics.

So erstellen Sie ein Profil:

  1. Klicken Sie auf Website-Profil hinzufügen.
  2. Geben Sie im Feld Profil für eine neue Domäne hinzufügen die URL Ihres Players ein, und zwar ohne den tatsächlichen HTML-Dateinamen.
  3. Bearbeiten Sie optional die Zeitzoneneinstellungen des Profils, und speichern Sie die Datei.

Nachdem Sie Ihr Profil erstellt haben, zeigt Google Analytics Verfolgungscode und die alphanumerische ID Ihres Google-Kontos an, die etwa folgendermaßen aussieht: „AA-123456-A“.

Zur Nutzung der neuen Flash-Tracking-Funktion von Google Analytics ist der JavaScript-Verfolgungscode nicht erforderlich. Sie benötigen jedoch die ID Ihres Google-Kontos. Bewahren Sie diese ID gut auf, da Sie sie später bei der Konfiguration der Player zum Senden von Ereignissen an Google Analytics benötigen.

Verwenden der Google Analytics-SWF

Sie können die Google Analytics-SWF als ZIP-Datei herunterladen. Mithilfe dieser Beispieldatei werden die Ereignisse PLAYER LOAD, MediaEvent.BEGIN und MediaEvent.COMPLETE an Google Analytics gesendet. Weitere Informationen zu diesen Ereignissen finden Sie unter MediaEvent-Ereignisse der Player-API. Wenn Sie mit ActionScript vertraut sind, können Sie die Google Analytics-SWF erweitern, damit weitere Ereignisse ausgelöst werden. Informationen hierzu finden Sie unter Integration der Google Analytics-SWF für Entwickler.

Alternativ können Sie eine in Open Source @ Brightcove verfügbare Open Source-Google Analytics-SWF herunterladen, entzippen und verwenden. Laden Sie den Player hier herunter.

Für an Google gesendete Ladeereignisse des Players werden folgende Details erfasst:

  • Player-ID
  • Playername
  • Player-URL (der URL-Ort, an dem der Betrachter den Player geladen hat)
  • Referrer-URL (die Seite, die der Betrachter vor dem Öffnen des Video Cloud-Players angezeigt hat)

Für an Google gesendete Ereignisse zu Medienstart und -ende werden folgende Details erfasst:

  • Player-ID
  • Playername
  • Playlist-ID
  • Video-ID
  • Videoname
  • Art des Ereignisses (z. B. Start oder Ende).

Beispiel: Beim Laden des Players sieht das im Google Analytics-Bericht angezeigte Ereignis folgendermaßen aus:
http://mysite.com/playerid=12345/playername=My First Player/url=http://mysite.com/video/refurl=http://someothersite.com/player_load

Die URL für ein Medienstartereignis, d. h. wenn die Videowiedergabe gestartet wird, würde im Google-Bericht folgendermaßen aussehen:
http://mysite.com/playerid=12345/playername=My First Player/playlistid=67890/videoid=32145/videoname=My First Video Eva/video_start

Nach dem Herunterladen der Google Analytics-SWF müssen Sie sie in den Playern bereitstellen. Zur Verwendung der Google Analytics-SWF müssen Sie folgende Schritte ausführen:

  1. Entzippen Sie den Download, und hosten Sie die SWF unter einer URL, unter der die Player darauf zugreifen können.
  2. Stellen Sie Ihre Player so ein, dass sie die Google Analytics-SWF verwenden. Bearbeiten Sie dazu die Playereinstellungen im Veröffentlichungsmodul, und fügen Sie die URL der Analytics-SWF-Datei auf der Registerkarte „Plug-ins“ hinzu. Sie müssen Ihre Google-ID über den gid-Parameter in der für den Player eingegebenen Analytics-SWF-URL übergeben. Die Analytics-SWF-URL sollte also beispielsweise folgendermaßen festgelegt werden:
    http://mysite.com/analytics.swf?gid=AA-123456-A
  3. [Optional] Aktivieren Sie die ActionScript/JavaScript-APIs für die Player, die die Analytics-SWF verwenden, im Dialogfeld „Einstellungen bearbeiten“ des Veröffentlichungsmoduls. Wenn Sie keine APIs für die Player aktivieren, funktioniert der Beispielintegrationscode trotzdem.

Nachdem Sie Ihren Player veröffentlicht haben und Google-Ereignisse ausgelöst werden, kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis die Ereignisse in Ihren Google-Berichten angezeigt werden.

Anzeigen von Video Cloud-Daten in Google Analytics

Nachdem Sie Ihren Player wie oben beschrieben so eingerichtet haben, dass Daten an Google gesendet werden, können Sie Daten zu Ihren Videos in den Google Analytics-Berichten anzeigen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Google Analytics-Konto an.
  2. Klicken Sie im linken Seitenleistenmenü auf die Option zum Anzeigen des Contentberichts, und wählen Sie Beliebtester Content im Untermenü aus.
  3. Wählen Sie den gewünschten Zeitraum für den Bericht aus, und achten Sie darauf, dass die Video Cloud-Ereignisse im angezeigten Bericht als „virtuelle“ Seitenaufrufe erfasst werden.
  4. Verwenden Sie zum Suchen von Berichten für ein bestimmtes Video oder einen bestimmten Player von Video Cloud das Suchfeld „Seite suchen“ unten auf der Seite, oder laden Sie den gesamten Bericht im gewünschten Format herunter, um die Daten zu durchsuchen oder zu filtern.

Konfigurieren der crossdomain.xml-Datei

Stellen Sie sicher, dass die crossdomain.xml-Datei richtig eingerichtet ist. Die crossdomain.xml-Datei befindet sich in Ihrer Domäne (auf der auch die Google Analytics-SWF gehostet wird), die eine Liste mit vertrauenswürdigen Drittanbieterdomänen enthält. Möglicherweise müssen Sie sich an Ihren Webmaster wenden, um diese Änderung vorzunehmen. Auf Ihrer Website muss der Zugriff von Flash Player auf Daten aus den Brightcove- und Google-Domänen aktiviert sein. Die einfachste crossdomain.xml-Datei, die nur diese zwei Domänen zulässt, würde folgendermaßen aussehen:

<cross-domain-policy xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
      xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.adobe.com/xml/schemas/PolicyFile.xsd">
  <allow-access-from domain="*.brightcove.com"/>
  <allow-access-from domain="*.google-analytics.com"/>
</cross-domain-policy>

Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie diese Datei wie hier beschrieben ändern, wenden Sie sich bitte an Ihren Webmaster. Weitere Informationen finden Sie unter Domänenübergreifende Sicherheit.

Hinweise und Einschränkungen

Beachten Sie die folgenden Einschränkungen und zusätzlichen Informationen zur Verwendung von Google Analytics:

  • Sie können den Pfad der Webanalyse-SWF in jedem Player oder in einer benutzerdefinierten Playervorlage festlegen, nicht aber auf Kontoebene für alle Player.
  • Da es sich beim Analytics-Plug-in um eine SWF-Datei handelt, funktioniert es nur in einem Video Cloud-Flash-Player und kann nicht in einen Smart-Player im HTML5-Modus geladen werden.
  • In Google Analytics gilt ein Limit für die Seitenaufrufe. Google Analytics ist ein kostenloser Service, der Benutzern bis zu 5 Millionen Seitenaufrufe pro Monat bietet. Wenn Ihre Website mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe pro Monat verzeichnet, müssen Sie sie mit einem aktiven AdWords-Konto verknüpfen, um Unterbrechungen Ihres Google Analytics-Dienstes zu vermeiden. In Google Analytics gilt ein AdWords-Konto derzeit nur als aktiv, wenn es mindestens eine aktive und aktuell ausgeführte Kampagne mit einem Mindestbudget von 1 USD pro Tag enthält (oder den entsprechenden Betrag in einer anderen Währung).
  • Google rät davon ab, die permanenten Verfolgungs-Cookies von Google Analytics zu deaktivieren. Wenn Sie diese Funktion deaktivieren, gehen Daten in mehreren Berichten verloren, unter anderem in den Berichten zu Neukunden im Vergleich zu Stammkunden, zur Besuchertreue sowie alle Daten zu Zugriffsquellen. Wenn Sie alle Cookies auf Ihrer Website deaktivieren müssen, folgen Sie den Anweisungen auf der Google Analytics-Website.

 

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Google Analytics, utility SWF