Mithilfe der Geofilter-Funktion von Brightcove können Sie den Zugriff auf Inhalte nach dem geografischen Standort des Betrachters einschränken. Wenn Ihr Video beispielsweise aus rechtlichen Gründen nur in den USA und in Kanada verbreitet werden darf, können Sie einen Geofilter einrichten, um zu verhindern, dass Betrachter in anderen Ländern auf dieses Video zugreifen. Mithilfe der Geofilterung können Sie auch den Zugriff auf Player einschränken.
Die Geofilterung zum Einschränken von Videos steht Brightcove Enterprise-Publishern gegen eine Zusatzgebühr zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt mit Brightcove auf, wenn Sie die Quova-Geofilterung für Ihr Konto aktivieren möchten. Zu den Funktionen der Geofilterung von Videos zählt Folgendes:
- Die Filtertechnologie wird von Quova bereitgestellt, einem führenden Dienstanbieter für die geografische Überwachung.
- Die für die Inhaltsfilterung verwendete Datenbank der IP-Adressen wird täglich von Quova aktualisiert, so dass eine präzisere Geofilterung möglich ist.
- Die Filterung wird für mehr als 240 Länder und Regionen nach ISO-3166-Definition unterstützt.
- Die Geofilterung kann auf einzelne Videos oder auf Player angewendet werden.
- Geofilterung kann mit Live-Videostreams und Video-on-Demand verwendet werden.
Die Geofilterung kann die Liste der ausgewählten Länder entweder einschließen oder ausschließen. Das heißt, Sie können Länder angeben, die Zugriff auf den betreffenden Inhalt erhalten sollen (einschließen). Oder Sie geben Länder an, die keinen Zugriff auf den betreffenden Inhalt erhalten sollen (ausschließen).
Wenn ein Player ein durch Geofilterung geblocktes Video zu laden versucht, wird das Video nicht geladen. Dieser Vorgang ist für den Betrachter nicht sichtbar. Ist das Video mit geografischer Einschränkung Teil einer im Player geladenen Playlist, wird stattdessen das nächste nicht eingeschränkte Video geladen.
Verwenden der Videogeofilterung
Ist die Geofilterung von Videos für Ihr Brightcove Enterprise-Konto aktiviert, können Sie die Geofilterung mit dem Medienmodul festlegen. Sie können die Geofilterung verwenden, um die Wiedergabe Ihres Videos auf angegebene Länder zu beschränken oder um die Wiedergabe überall außer in den angegebenen ausgeschlossenen Ländern zu ermöglichen.
So legen Sie die Geofilterung für Videos fest:
- Wählen Sie im Medienmodul mindestens ein Video aus, und klicken Sie auf Bearbeiten > Planung und Geofilterung.
- Wählen Sie unter „Geografische Filterung“ die Option Wiedergabe in den folgenden Ländern verhindern, und wählen Sie die Länder aus, in denen Ihr Video geblockt werden soll. Alternativ können Sie Wiedergabe in den folgenden Ländern zulassen und die Länder auswählen, in denen Ihr Video zur Verfügung stehen soll. Sie können beliebige Länder der mehr als 240 Länder und Regionen nach ISO-3166-Definition einschließen oder ausschließen. Verwenden Sie zum Suchen von Ländern in der Liste das Feld Filter, oder klicken Sie auf Alle auswählen bzw. Keines auswählen.

- Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Besondere Hinweise
Hinweis:
- Wenn Sie die Länderliste mithilfe des Textfilterfelds filtern und anschließend auf Alle auswählen klicken, werden nur die Länder in der gefilterten Liste und nicht alle Länder ausgewählt.
- Im Videodetailbereich werden die geografischen Einschränkungen allerdings nur angezeigt, wenn Sie höchstens 50 Länder ein- oder ausgeschlossen haben. Wenn Sie mehr als 50 Länder für ein einzelnes Video ein- oder ausgeschlossen haben, wird im Detailbereich die Gesamtanzahl der eingeschlossen oder ausgeschlossenen Länder unter „Auswahl:“ angezeigt.
- Bei der Geofilterung beinhaltet Großbritannien (Ländercode gb) Guernsey (gg), Jersey (je) und Isle of Man (im). Diese Inseln können nicht separat von Großbritannien ausgewählt werden.
- IP-Adressen des US-Militärs werden als zum US-Militär zugehörig identifiziert, wenn sie sich außerhalb der USA befinden. Militärische Adressen innerhalb der USA werden zu Zwecken der Geofilterung als Teil der USA behandelt. Verwenden Sie den Code „usmil“, um US-Militäradressen außerhalb der USA anzugeben.
- Für eine bessere Alphabetisierung hat Brightcove Nicht-ASCII-Zeichen in Ländernamen in ihre ASCII-Annäherung umgewandelt. Beispiel: Anstelle von „Åland-Inseln“ und „Côte d'Ivoire“ wird „Aland-Inseln“ und „Cote d'Ivoire“ in der Liste angezeigt.